Alaskas Fischereiwirtschaft

Die natürlichen Lebensbedingungen in den reinen, kalten Gewässern Alaskas sind die Lebens- und Wachstumsgrundlage für viele Arten von Fischen und Schalentieren, wie fünf verschiedene Lachsarten, Heilbutt, Dorsch und Hering sowie Krabben, Shrimps und Muscheln.

Die Fischerei ist der wichtigste Wirtschaftszweig. 60% aller Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft sind fischereibezogen. Die Regierung tut alles, um die Wasserqualität zu erhalten und die Resourcen nicht auszubeuten.
Die Behörden des State of Alaska führen ständig Kontrollen der Wasserqualität und strengste Untersuchungen der verschiedenen Fischarten durch.
Maßvolle und schonende Befischung sichern den Bestand der Fischarten und der Krustentiere.
Schonzeiten, Schongebiete und sinnvolle Maschenweiten garantieren die Vermehrung und den Fortbestand der Ressourcen.

In Alaska sind Fischfarmen verboten. Dadurch ist sichergestellt, dass es keine Gentechnik, keinen Einsatz von Antibiotika und keine Massentierhaltung gibt. Die wilden Fisch- und Seafood-Populationen werden durch strenge Verordnungen und Gesetze gut gemanaged und bewirtschaftet. Die Gesetze stehen nicht nur auf dem Papier, sondern werden rigoros überwacht. Bei Zuwiderhandlungen werden drastische Strafen verhängt.

Auch der Angelsport hat in einigen Gebieten Arbeitsplätze geschaffen und wirtschaftlichen Aufschwung gebracht. Die Sportfischerei macht allerdings von der Wertschöpfung her nur wenige Prozente aus.